23.12.2010 Aktuelles
Eine Bilanz des Jahres 2010 zieht Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster in seinem heute veröffentlichten Videopodcast zum Jahreswechsel. Trotz spürbarer Steuerrückgänge habe die Stadt die Investitionen gesteigert - vor allem für die Sanierung, den Ausbau und den Neubau von Kindertagesstätten und Schulen. OB Schuster: “Wir leisten uns diese Investitionen, um die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt zu verbessern.“ Stuttgart habe sich in 2010 weiter zu einer kinderfreundlichen Stadtgesellschaft entwickelt.
Auch im Bereich der Integration seien weitere Fortschritte erzielt worden: “Unsere gesellschaftspolitischen Innovationen wie unser Bündnis für Integration gelten als beispielhaft. Es fördert das friedliche Zusammenleben von mehr als 170 Nationen in unserer Stadt.“
Ein Dank spricht Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster Heiner Geißler für die Schlichtung zum Thema Stuttgart 21 aus. Er habe wesentlich dazu beigetragen, die Diskussion zu versachlichen: “Bei Stuttgart 21 geht es eben nicht um Leben oder Tod, sondern um die Lösung des Problems, wie der Bahnknoten Stuttgart langfristig leistungsfähiger gestaltet und in das Hochgeschwindigkeitsnetz eingebunden werden soll. Die Schlichtung hat deutlich gemacht, dass es eben nicht nur schwarz-weiß gibt, sondern dass die Entscheidung für das Bahnprojekt Stuttgart 21 auf der Grundlage eines komplexen Abwägungsprozesses zwischen verschiedenen Alternativen getroffen wurde. Wir sollten den Schlichterspruch akzeptieren und nach vorne blicken.“
Die Stadt habe, so der OB weiter, im vergangenen Jahr gelernt, dass neue Formen der Bürgerbeteiligung eingesetzt werden müssten. “Deshalb haben wir mit einer neuen Form der Kommunikation bei der künftigen Gestaltung des Rosensteinviertels begonnen. Die Resonanz auf die bisherigen Veranstaltungen ist sehr positiv und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Wichtig ist uns, dass wir gemeinsam mit den Bürgern im Rosenstein ein schönes und attraktives Stück Stuttgart gestalten können“, so Stuttgarts Oberbürgermeister. Der Stadt gehe es bei der Planung des Rosensteinviertels nicht um die Erzielung höchstmöglicher Grundstückspreise, sondern um die Erweiterung des Schlossgartens sowie um ökologisches Bauen mit bezahlbaren Wohnungen auch für Familien.


