14.04.2011 Kultur
Im künftigen Stadtmuseum soll auch die Geschichte der Zuwanderung nach Stuttgart erzählt werden. Deshalb sammelt der Planungsstab derzeit Geschichten und Erinnerungsgegenstände.
Bis zur Eröffnung des Museums sollen diese auf der Website
www.migrationsgeschichte.de präsentiert werden. Anlässlich des 50. Jahrestags des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens und im Rahmen des Länderfestivals Türkei startet der Planungsstab von Freitag, 15. April, bis Mittwoch, 20. April, nun im Foyer des Treffpunkts Rotebühlplatz eine erneute Sammlungsaktion. Gesucht werden Erinnerungsstücke, Dokumente und Fotografien von Migranten aus der Türkei, aber auch aus anderen Ländern. Um die Geschichte der Zuwanderung zu verdeutlichen, sind vor allem Gegenstände interessant, die von der Reise nach Stuttgart, der Ankunft und der ersten Zeit in der Stadt erzählen. Aber auch Erfahrungen am Arbeitsplatz, bei Heimatbesuchen, mit der ersten Wohnung, mit Vereinsmitgliedschaften und Freizeitaktivitäten in der neuen Umgebung sind von Interesse. Der Sammlungsstand im Foyer des Treffpunkts Rotebühlplatz ist besetzt am
Freitag von 14 bis 18 Uhr Samstag und Sonntag von 11 bis 16 Uhr
sowie
Montag bis Mittwoch von 14 bis 18 Uhr Außerhalb dieser Zeiten können sich all diejenigen, die an der Aktion teilnehmen wollen, wenden an
Markus Speidel
Telefon 216-8138 E-Mail markus.speidel@stuttgart.de und an
Christine Lehmann-Kilic Telefon 216-8137 E-Mail christine.lehmann-kilic@stuttgart.de Die Sammlungsaktion und die Website werden von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Zum Auftakt der Aktion stehen die Leiterin des Planungsstabs Stadtmuseum, Dr. Anja Dauschek, sowie die beteiligten Mitarbeiter am Freitag, 15. April, ab 14 Uhr am Stand im Treffpunkt Rotebühlplatz für Fragen von Pressevertretern zur Verfügung.


